Die Nachtigall

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 … ein Märchen von Hans Christian Andersen 

Das bekannte Märchen „Die Nachtigall“ führt in die Welt einer fast verlorengegangenen Magie und ist dennoch von großer kulturkritischer Aktualität. Es erzählt – humorvoll und tiefsinnig zugleich – von Tod und Wiedergeburt des Singens. Die beiden Hauptdarsteller, eine natürliche und eine künstliche Nachtigall, symbolisieren ihre jeweils ganz eigenen „Kunstwelten“ mit ihrem Publikum sowie ihren Kunstrichtern. Dabei ergeben sich erstaunliche Parallelen zu unserer modernen Kunstlandschaft mit ihrer verlorengegangenen Naivität, ihrem Kultursnobismus und ihrer geistigen und seelischen Verarmung.

In die Märchenerzählung eingefügt werden -quasi wie eine andere Art der Erzählung – Lieder und Klavierstücke von Robert und Clara Schumann, Gustav Mahler, Fanny Hensel, Johannes Brahms, Alban Berg, Anton Webern, Hugo Wolf und Antonín Dvórak.

PROGRAMM

Hans Christian Andersen: Die Nachtigall, Teil I
Clara Schumann O Lust, o Lust op.23,6 (H.Rollett)
Geheimes Flüstern hier und dort op.23,3 (H. Rollett)
Robert Schumann Die Lotosblume op. 25,7 (H. Heine)
Gustav Mahler Phantasie (aus „Don Juan“ von Tirso de Molina)
Fanny Hensel Nachtwanderer op. 7,1 (Eichendorff)
Gustav Mahler Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald (aus „des Knaben Wunderhorn“)
Johannes Brahms Nachtigall op. 97,1 (Reinhold)
Gustav Mahler
Ablösung im Sommer (aus „Des Knaben Wunderhorn“)
Lob des hohen Verstands (aus „Des Knaben Wunderhorn“)

PAUSE

Hans Christian Andersen: Die Nachtigall, Teil II
Alban Berg Die Nachtigall (aus „Sieben frühe Lieder“, Th. Storm)
Robert Schumann aus den Waldszenen op. 82, 7: Der Vogel als Prophet
Gustav Mahler Wo die schönen Trompeten blasen (aus „Des Knaben Wunderhorn)
Anton Webern
Der Tod (aus „Eight Early Songs“, M. Claudius)
Eingang op. 4,1 (Stefan George)
Hugo Wolf
aus dem Mörike-Liederbuch:
Auf eine Christblume I/II
Antonín Dvorák
Lied der Rusalka an den Mond aus der gleichnamigen Oper:
Mesícku nanebi hlubokém

 

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